Was sonst

Patienten-Merkblatt für ambulante Anästhesie
(als pdf-Datei runterladen, bitte anklicken)

Ihnen steht eine ambulante Operation in Vollnarkose bevor.

Ich möchte Sie darüber informieren, was Sie wissen und beachten müssen, damit Narkose und Operation mit größtmöglicher Schonung und Sicherheit verlaufen.

Am Behandlungstag:

vor der Narkose sechs Stunden nichts essen oder trinken

am Narkosetag nicht rauchen  

Die gewohnten Medikamente nach dem Aufstehen mit einem Schluck Wasser einnehmen, v.a. Herz- und Kreislaufmedikamente.

Für Diabetiker: Tabletten zur Senkung des Blutzuckerspiegels (orale Diabetika) und Insulin nur nach Rücksprache mit mir anwenden. Den ausgefüllten Anästhesie-Patienten-Fragebogen (< anklicken) und die Versichertenkarte spätestens zum Eingriff mitbringen.

Beim Vorgespräch können Sie mich nach allem fragen, was Sie im Zusammenhang mit der Narkose interessiert. Bitte notieren Sie auf dem Anästhesiefragebogen die Fragen, die Ihnen besonders wichtig sind. Aufklärungsgespräch und körperliche Untersuchung dienen neben Ihrer Information dazu, daß ich mir ein genaues Bild über Ihren Gesundheitszustand machen kann. Meine Aufgabe ist es, jedes vermeidbare Risiko auszuschalten.

Informieren Sie mich über: akute fieberhafte Infekte, eingenommene Medikamente, letzte Nahrungs- bzw. Flüssigkeitsaufnahme

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Unmittelbar vor der Behandlung: Die Blase entleeren, Zahnprothesen entfernen, Kontaktlinsen herausnehmen, Uhr und Schmuck ablegen (zuhause lassen!)

Vor der Behandlung geschieht folgendes: Eine Venenkanüle wird gelegt. Überwachungsgeräte zur gründlichen Kontrolle von Kreislauf und Atmung werden angeschlossen. Über die Kanüle werden Medikamente zur Vorbereitung der Narkose zugeführt. Sie bemerken, wie die Augen schwer werden. Nach der Gabe des Einschlafmittels bekommen Sie von der weiteren Tätigkeit im OP-Saal nichts mehr mit.

Das Einschlafen wird meist als angenehm empfunden. Dennoch gibt es keine Narkose ohne jedes Risiko. Bei längerdauernden Narkosen wird nach dem Einschlafen ein Schlauch in die Luftröhre gelegt (Intubation). Dadurch kann es nach der Narkose vorübergehend zu Halsschmerzen kommen; Lutschtabletten verschaffen hier schnelle Abhilfe. Der Sicherheitsgewinn durch die Intubation überwiegt jedoch bei weitem diese Belästigung. Bei eingeschränkter Mundöffnung und/oder Intubationsschwierigkeiten kann es zu (äußerst selten) Zahnschäden kommen.

In der Regel fühlen Sie sich nach der Narkose wohl und können nach ca. 1 Stunde die Praxis in Begleitung verlassen.

Nach der Narkose (klick) : nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen (nicht selbst Autofahren!), keinen Alkohol trinken, keine Maschinen bedienen, keine wichtigen Entscheidungen treffen

diese Einschränkungen gelten für 24 Stunden                       

  Nicht vertrag, auto, arbeit

Zu Hause: Sorgen Sie rechtzeitig dafür, daß Sie Unterstützung durch andere Personen haben. Nehmen Sie bei Schmerzen die verordneten Medikamente in der vorgeschriebenen Dosis. Bei Übelkeit nehnmen Sie 2 Tabl. oder Zäpfchen Vomex A.

Sollten sich Probleme einstellen, die Sie auf die Narkose zurückführen, erreichen Sie mich unter meiner Telefonnummer:

0211-15 25 59

Nach Ende der Behandlung würde ich mich über eine Rückmeldung über ihre Zufriedenheit über den Ablauf und Erfolg freuen. Sie können dafür den vorbereiteten Fragebogen, den Sie vor der Narkose mit dem Merkblatt erhalten haben, oder die Kontaktaufnahme auf dieser Homepage verwenden.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit

Alle Formulare und Infos zum download auf Ihren PC !

Anmerkungen zu Zahnarztnarkosen

Kostenvoranschlag nach GOÄ